Vielfalt in Bärenkämpen – Ein „großes Wir“

Stadt Minden – Pressestelle/Quartiersmanagement
23. Mai 2019

Vielfalt in Bärenkämpen – Ein „großes Wir“ beim bunten Eröffnungsfest
Begegnungszentrum mit vielen hundert Mindenern eingeweiht – Stadt setzt „Meilenstein“ für die Quartiersarbeit
Minden.
Mehrere hundert Besucher aus Bärenkämpen und darüber hinaus folgten am vergangenen Samstag (18. Mai) der Einladung zur Eröffnung des neuen Begegnungszentrums in Bärenkämpen. Menschen aller Generationen erkundeten bei strahlendem Sonnenschein das neue Haus sowie die vielen Angebote und Mitmachaktionen auf dem Außengelände.

„Dieses fröhliche und friedliche Fest erinnert mich an Stadtteilfeste vergangener Jahre und zeigt, wieviel Leben und Vielfalt es in unserem Bärenkämpen gibt“ sagte eine Ehrenamtliche, die sich schon lange im Stadtteil engagiert. Seit Monaten haben sich viele Ehren- und Hauptamtliche unter der Federführung der Quartiersmanager Elke Ruhe-Hartmann und Robin Flohr Gedanken gemacht, wie sie ein Eröffnungsfest für alle Altersgruppen gestalten können. Begegnung, Zusammenarbeit und Kooperation waren der Schlüssel zum Gelingen des Festes und ein Startpunkt für die zukünftige Nutzung des Zentrums.

Es gab ein lebendiges Programm. Nach offiziellen Eröffnungsworten des Bürgermeisters Michael Jäcke und des Ortsvorstehers Dieter Zieglers folgte ein Grußwort von Anke Recklies. Besonders gut kam an, dass sie aufforderte, Haltung zu zeigen und sich auch mutig gegen bestimmte Aussagen zu stellen. „Wir sollten Fremdheit nicht als Bedrohung, sondern Vielfalt als Chance sehen“, stellte sie heraus. Zahlreiche Besucher und Gäste verfolgten das Eröffnungsprogramm.

Nicht nur Bürgermeister Jäcke, sondern auch die beiden Quartiersmanager in Bärenkämpen, Elke Ruhe-Hartmann und Robin Flohr, zeigten sich von der Resonanz überwältigt. „Mir ist das Herz aufgegangen, als ich die vielen Menschen gesehen habe, die heute gekommen sind“, sagte Elke Ruhe-Hartmann – erleichtert nach vielen Wochen und Monaten der Planung. Sie, Kollege Robin Flohr, Integrationsassistent Youssef Omeirat und die Koordinatorin für das städtische Quartiersmanagement, Ute Hildebrandt, stellten sich und ihre Arbeit vor. Der Nachbarschaftschor stimmte mit mehreren Liedern auf den Tag ein.

Das Begegnungszentrum, das Zusammenleben und die Zusammenarbeit im Quartier wurde durch Pfarrerin Sabine Bade gesegnet. Ein Symbol für Wachstum, Toleranz und Demokratie wurde durch einen Korbinians-Apfelbaum, der von der Landtagsabgeordneten Christina Weng im Vorfeld gepflanzt wurde, übergeben.

Schüler und Schülerinnen der Freiherr-von-Vincke-Realschule hatten ein klassisches Bühnenstück in ihre Lebenswelt übersetzt und brachten es auf die neue Bühne des Zentrums. Danach begeisterten die Musik- und Tanzaktionen der Kita Sieben Bauern, Bärenstark, des Kindergarten der Martin-Luther-Gemeinde und der katholischen Kita St. Ansgar das Publikum. Einen Auftritt hatten auch die Tanzgruppen des Jugendhauses Geschwister Scholl, die Tanzgruppe der Grundschule Mosaikschule sowie des Deutsch-Russischen Kulturvereins. Den Abschluss des Bühnen-Programms bildeten eine Lesung aus dem Drama „Nathan der Weise“ und eine Yoga-Aufführung des Kneipp-Vereins. Ein Bärenkämpen-Quiz forderte Rätselfans heraus.

Am Eröffnungstag haben sich verschiedene ehren- und hauptamtliche Akteure durch Mitmachaktionen und zahlreiche Informationsstände eingebracht. Dazu zählen die mobile Fahrradwerkstatt, der Kreativtreff, das Mindener Museum, der interkulturelle Garten, die Stadtbibliothek, die Caritas, der DJK-Verein, die St. Ansgar-Kita sowie der Leseclub der Mosaikschule und des Familienzentrums, das Kultur- und Sportbüro, die Freiherr-von-Vincke-Realschule, das Jugendhaus Geschwister-Scholl, der Proleter-Verein, die Sozialpaten der Freiwilligenagentur, der Club 2000 St. Ansgar, die Seniorengruppe Martin-Luther-Haus, das Jugendamt, der Seniorenbegleitdienst und der mobile Dienst von PAcKT an und der Kleingärtnerverein.

„Mit diesem Begegnungszentrum setzt die Stadt Minden einen „Meilenstein“ für die noch recht junge, aber sehr wichtige Quartiersarbeit“, stellte Bürgermeister Michael Jäcke heraus. Das Zentrum werde ein lebendiger Treffpunkt sein. Nachbarschaft, Beteiligung und Begegnung sollen wachsen. Auch sollen die Bürger*innen und Akteure hier einen Ort und Raum haben, um eigene Ideen zu entwickeln und zu verwirklichen, so Jäcke weiter. Besonders freue er sich, dass in das Gebäude auch Bezirkspolizist Lothar Schelp und eine Großtagespflege mit neun Plätzen für Kinder unter drei Jahren einziehe.

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