Die Stadt zeichnet aus: Das sind Mindens Ehrenamtspreisträger

Jutta Alabi und ihr Ehemann nehmen den Ehrenamtspreis aus den Händen von Bürgermeister Michael Jäcke entgegen. 

Minden. Die Stadt hat am Freitagabend die Preisträger für ehrenamtliches und freiwilliges Engagement bekannt gegeben. Die Sozialpatin Jutta Alabi erhielt die Auszeichnung für ihr Engagement im Stadtteil Bärenkämpen. In der Kategorie „Gruppe/Institution“ entschied sich die Jury wie 2019 dazu, den Preis zu teilen. Zu gleichen Teilen geht er an die „Grünen Damen und Herren“ im Johannes Wesling Klinikum und die Ehrenamtlichen der evangelischen und katholischen Krankenhausseelsorge im Klinikum.

Bürgermeister Michael Jäcke (SPD) überreichte die Preise während des Neujahrsempfangs in der Bürgerhalle. Er würdigte das ehrenamtliche Engagement, das in der heutigen Zeit ganz wesentliche Beiträge für ein funktionierendes Miteinander leistet. Jutta Alabi stehe wie ein Leuchtturm für den freiwilligen Einsatz in Bärenkämpen. Sie organisiert unter anderem das „Café International“, welches kürzlich das zehnjährige Jubiläum gefeiert hat. Sie ist außerdem Mitbegründerin des „Interkulturellen Gartens“ in Bärenkämpen, arbeitet in der Flüchtlingsgruppe der „Bunten Kuh“ mit und gibt auch Sprachkurse für Geflüchtete. Jutta Alabi ist aktiv im Seniorenclub und hat das politische Nachtgebet organisiert und ist darüber hinaus in zwei Selbsthilfegruppen aktiv. „Und sie unterstützt – manchmal bis zur Selbstaufgabe – einzelne Bürger in ihrem Stadtbezirk“, sagte Mindens Verwaltungschef.

Die rund 30 Ehrenamtlichen der „Grünen Damen und Herren“ stehen Kranken und behinderten Menschen während ihres Klinikum-Aufenthaltes zur Seite. „Sie führen Gespräche, geben Hilfestellungen und erledigen Einkäufe“, sagte Jäcke. Sie begleiten die Patienten zum Friseur oder bei Gängen durchs Gebäude, stellen auch Kleidung aus der eigenen Kleiderkammer zur Verfügung, besorgen Lektüre und helfen bei der An- und Abmeldung des Telefons am Krankenbett. „Ein unbezahlbarer Dienst am Menschen“, sagte der Bürgermeister.

Gleiches gelte für das Team der Krankenhausseelsorge. Auch diese Ehrenamtlichen geben Trost und sind beispielsweise da, wenn ein Mensch sterbenskrank ist. „Sie nehmen die Hand von Menschen, die im Koma oder nicht bei Bewusstsein sind, richten warme Worte an sie“, sagte Jäcke. Und sie sprechen auch in solch schweren Situationen mit den Angehörigen.

Insgesamt wurden 24 Vorschläge für den Ehrenamtspreis eingereicht, der seit 18 Jahren verliehen wird.

Quelle und Foto:MT- (© Foto: Carsten Korfesmeyer)

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